Sie befinden sich hier:  /  SVA /  Eishockey /  Geschichte /  1970 bis 1979

Auch in den siebziger Jahren war man erfolgreich



(Erwin Filser/Jörg Schmid) Der Aufstieg der Kunsteisvereine hatte begonnen, dem Dorf-Natureisverein waren die Grenzen gesetzt. Der SVA verjüngte seine Mannschaft. Die Kämpfer der ersten Stunde schieden einer nach dem anderen aus. Lediglich „Capitän“ Erwin Filser und der „Kanonier vom Dienst“ Fritz Ehle waren noch immer dabei. Junge Spieler kamen in die Mannschaft und bewährten sich, z. B. die Brüder Heinrich und Manfred Lieb. Nach Jahren des Erfolgs war man in der Saison 69/70 nicht vom Glück verfolgt. Mit großen Erwartungen gestartet fand man sich wenige Spieltage vor Schluss auf einem Abstiegsplatz wieder. Im entscheidenden Spiel beim Erzrivalen Bayersoien wurde Erwin Filser schwer verletzt und musste seine Kariere beenden. Es sprang nur ein Unentschieden heraus und das war’s. Die Eishockeymannschaft stieg aus der Landesliga ab.

Im März 1970 übernahm Erwin Filser das Amt des 1. Vorsitzenden im Hauptverein und führte dieses Amt 14 Jahre lang bis 1984. Heinrich Floritz übernahm 1970 für 6 Jahre das Amt des Abteilungsleiters im Eishockey.

Unter neuer Führung hatte sich die Eishockeymannschaft wieder gefangen und wurde 70/71 Kreisklassenmeister und stieg wieder in die Landesliga auf.

Fritz Ehle erfolgreichster Torschütze aller bayerischen Spielklassen.
In der Spielsaison 1970/1971 belegt Fritz Ehle in der Torschützenbestenliste in Bayern mit 34 Toren in den Meisterschaftspielen Platz 1. Dazu kamen noch 12 Tore in der Aufstiegsrunde. Auf Platz 2 kam der Weßlinger Wex mit 25 Toren, auf Platz 5 Suves EHC München mit 23 Toren, auf Platz 10 Weigl Straubing mit 18 Tore.

Ein langersehnter Wunsch ist 1972 Wirklichkeit geworden. Der Eisplatz wurde durch die Gemeinde unter Bürgermeister Filser geteert. Die größtenteils veraltete Anlage konnte durch den Verein neu renoviert und eine Flutlichtanlage erstellt werden. Die Eishockeyabteilung unter Trainer Fritz Ehle wurde 72/73 wiederum Gruppensieger der Landesliga. Noch erfolgreicher war die Schülermannschaft. Sie wurde erstmals Bayerischer Natureismeister. Im Jahre des 25jährigen Bestehens wurde der Verein neu organisiert und gliederte sich zukünftig in Hauptverein und Einzel-Abteilungen, die personell und finanziell im Rahmen der Satzung selbständig sindDie Eishockeyspieler kämpften in der Natureisgruppe C an vorderster Stelle. Peter Loskot hatte die Abteilungsleitung wieder übernommen. 1977/78 gab es nur noch zwei Gruppen. Die ungünstige Witterung zwang zum oftmaligen Ausweichen auf Kunsteis. Die Gruppensieger spielten den Bayerischen Meister von jetzt ab in einem Turnier in Füssen aus. Eine Juniorenmannschaft nahm am Spielbetrieb teil und wurde auf Anhieb Vizemeister. 

Apfeldorfer Eishockey vollbrachte Klaus Ehle. Er spielte aktiv bis 1969 in der Mannschaft. Anschließend ließ er sich zum Schiedsrichter ausbilden und wurde ab der Saison 1976 in den Kreis der 19 Bundesliga-Schiedsrichter des Deutschen Eishockeyverbandes aufgenommen. Er leitete über 1500 Spiele . Er war als Sportler nicht immer einfach, was er aber als „Eishockeybesessener“ für den SVA und für das gesamte Eishockey geleistet hat, wird wohl unerreicht bleiben. Für seine Leistungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Der SVA hat ihn mit der goldenen Ehrennadel geehrt und ihn zum Ehrenmitglied ernannt. Mit den Großen, wie z. B. Augsburger EV, konnte man jederzeit mithalten. Die Junioren wurden von Alois Gruber und Manfred Lieb trainiert und füllten langsam die Lücken in der 1. Mannschaft.

Die Eishockeymannschaft konnte 1979 die Endrunde in Füssen erreichen und wurde Dritter. Ein Jahr später gab es leider nur bescheidene Erfolge, auch das Wetter spielte nicht mit. Am Eisplatz wurde eine Wasserreserve mit Pumpe erstellt, um vom öffentlichen Netz und den wechselnden Druckverhältnissen  unabhängig zu sein.

Button
Hauptverein
Button
AbteilungsleitungErgebnisse 09/10Tabelle 09/10SchiedsrichterMannschaftGeschichteBis 19591960 bis 19691970 bis 19791980 bis 19891990 bis 1999Ab 2000Abteilungsleiter